Gemeinsam erfolgreich


Die Faszination Customer Racing

Wenn die Ampeln auf Grün springen sind die Mercedes-AMG Customer Racing Teams weltweit auf der Jagd nach Rennsiegen, Titeln und Trophäen. Doch was genau ist Customer Racing eigentlich? Folgen Sie uns in das einzigartige Performance-Universum des GT-Sports.

Die Wiege für den Aufstieg von Mercedes-AMG ist die Rennstrecke. Und trotz des Wandels zur Performance- und Sportwagenmarke für faszinierende Straßenfahrzeuge ist und bleibt der Hersteller aus Affalterbach dem Motorsport eng verbunden. Seit nunmehr über 50 Jahren behaupten sich die Fahrzeuge von Mercedes-AMG Motorsport in den schnellsten und bekanntesten Kategorien: So diktierten sie über Jahre hinweg das Geschehen in der DTM und brechen nach wie vor alle Rekorde in der Formel 1. Die Erfolge auf der Rennstrecke prägen bis heute das Selbstverständnis von Mercedes-AMG: „Driving Performance“ ist keine leere Hülle, sondern das Streben nach Perfektion.

Diese Vision mit den Kunden von Mercedes-AMG zu teilen, gab den Anstoß für die Gründung des Customer Racing Programms. Das Ziel war klar: Durch Renneinsätze die Performance der Mercedes-AMG Fahrzeuge demonstrieren und mit begeisterten Kundenteams auf der ganzen Welt gemeinsame Erfolge feiern. 


TEAMSPIRIT

Das Mercedes-AMG Customer Racing Programm feiert 2020 sein zehnjähriges Jubiläum und blickt zurück auf eine Dekade voller Erfolge und Rekorde. Auch wenn das Programm im Laufe der Jahre immer weiterentwickelt wurde, hat sich am grundlegenden Ziel nichts geändert – der maximalen Unterstützung der Kundenteams bei deren Motorsport-Einsätzen. Das beginnt bei der Basis: Mit dem Mercedes-AMG GT3 und dem Mercedes-AMG GT4 stehen zwei der erfolgreichsten Kundensportfahrzeuge aller Zeiten zur Verfügung, die in enger Abstimmung mit den Teams kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Im Zentrum der Zusammenarbeit von Mercedes-AMG und den Kundenteams steht das Streben nach Erfolg. Auf dem Weg dorthin unterstützen die Experten von Mercedes-AMG die Teams mit Know-how, Technik und zahlreichen Serviceangeboten.

KUNDENTEAMS IM FOKUS 

Von Berufung bis Lebenstraum – in den Adern der Kundenteams fließt Benzin. Es ist Ansporn und Privileg zugleich Partner der weltweit bekannten Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach zu sein. Gleiche Hochachtung gilt umgekehrt: Mercedes-AMG betrachtet die Teams als Botschafter der „Driving Performance“. Entsprechend hoch ist der Anspruch, den Kunden das bestmögliche Gesamtpaket bereitzustellen. Und das mit Erfolg!

Allein 2019 zählte das Customer Racing Programm insgesamt 93 aktive Kundenteams aus aller Welt, die in 489 Rennen, sensationelle 247 Klassensiege und 625 Podiumsplätze verbuchen konnten. Zahlen, die stolz machen und zugleich die Messlatte hochlegen. Denn auch im Customer Racing Bereich schreitet die Entwicklung permanent voran und das Wettbewerbsumfeld wird – nicht zuletzt durch das wachsende Engagement zahlreicher Hersteller – immer kompetitiver.

Trotz der voranschreitenden Professionalisierung bilden die privaten Teams nach wie vor die Basis des Customer Racing Programms. Durch herausragende Erfolge und Leistungen können sie sich für Einsätze als sogenannte Performance Teams mit erweiterter Werksunterstützung empfehlen. Diese werden über den bewährten Technik-Support hinaus durch Ingenieure und Motorsport-Spezialisten aus Affalterbach verstärkt. 

Ein weiterer Baustein im Support-Angebot ist der Mercedes-AMG Driver Pool. Die Teams haben die Möglichkeit ihren eigenen Fahrerkader durch Vollprofis zu ergänzen, die ihr Können und ihre Expertise für die definierten Einsätze voll und ganz in den Dienst der jeweiligen Teams stellen. Zum Mercedes-AMG Fahrerkader gehören einige der bekanntesten Namen im Motorsport – von jungen Talenten wie Raffaele Marciello über hochdekorierte Routiniers wie Maro Engel bis hin zu Motorsport-Legenden wie DTM-Rekordchampion Bernd Schneider.


RUND UM DEN GLOBUS 

Die Kundenteams sind auf den schönsten Rennstrecken der Welt unterwegs. Ihre Einsätze finden in den unterschiedlichsten Serien und Einzelevents statt, die für GT3- und GT4-Fahrzeuge ausgelegt sind. Je nach Veranstaltungsformat wird dabei zwischen Sprint- und Langstreckenrennen unterschieden, welche die Piloten einzeln oder im Team mit Fahrerwechseln bestreiten. 

Zu den bekanntesten Serien im Customer Racing Bereich gehören beispielsweise die weltweite IGTC (Intercontinental GT Challenge), die nordamerikanische IMSA WeatherTech SportsCar Championship sowie das ADAC GT Masters mit Rennen in Deutschland und Europa. Die Teilnehmer treten dabei in der Regel in Einzel- und Teamwertungen an. Bei einigen Serien kommen daneben auch bestimmte Klasseneinteilungen zum Tragen, die sich meist an der FIA-Einstufung der jeweiligen Fahrer orientieren. 

Highlights der GT-Saison sind besonders prestigeträchtige Einzelrennen, wie der FIA GT World Cup in Macau. Auf dem engen Stadtkurs messen sich vor allem die Hersteller mit ihren Top-Teams und Piloten. 2019 konnte Mercedes-AMG Motorsport hier erneut triumphieren: Raffaele Marciello holte den vierten Macau-Sieg für Affalterbach seit 2014. Weitere Höhepunkte bilden die legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und in Spa-Francorchamps. Spa – der Ort, an dem Mercedes-AMG 1971 seinen ersten großen Erfolg im Motorsport erringen konnte. Insbesondere der Langstreckenklassiker in der „Grünen Hölle“ der Nürburgring-Nordschleife fordert den Fahrern alles ab, mental wie körperlich.

Parallel zu ihren Rennprogrammen treten die Teams und Fahrer in einem weiteren Wettbewerb an, der markeninternen Mercedes-AMG Customer Racing Championship. Unterteilt in die Klassen GT3 und GT4 sammeln die Fahrer und Teams hierbei mit ihren Rennerfolgen über die gesamte Saison hinweg Punkte. Bei der traditionellen Saisonabschlussfeier der Customer Racing Familie werden die besten Fahrer und Teams geehrt. Durch die Einteilung in Pro Driver und Driver können Amateurpiloten dabei die gleichen wertigen Preise einfahren wie die Profis. 


CHANCENGLEICHHEIT 

Anders als beispielsweise in der DTM oder in der Formel 1, wo die jeweiligen Reglements der Serien für vergleichbare Rennfahrzeuge sorgen, treffen im Kundensport sehr unterschiedliche Fahrzeugkonzepte aufeinander. Einen gewissen Rahmen setzt die FIA (Fédération Internationale de l'Automobile), die alle GT-Fahrzeuge offiziell homologiert. Neben dieser „Freigabe“ durch die oberste internationale Motorsportbehörde gibt es noch die sogenannte „Balance of Performance“ (BoP), mit der die FIA und Rennveranstalter die Chancengleichheit weiter erhöhen. Die BoP trifft Vorgaben, die zum Beispiel die Begrenzung der Höchstleistung durch Restriktoren oder das Gewicht betreffen. Ziel ist es, die Fahrzeuge so abzustimmen, dass sie in ihren Klassen in etwa die gleichen Rundenzeiten fahren können. Die BoP ist ein dynamisches Instrument, das von Serie zu Serie unterschiedlich sein kann, von der jeweiligen Strecke abhängt und permanent angepasst wird. Durch die Angleichung wird der Konkurrenzkampf zwischen Teams und Fahrern weiter gefördert. Enge Rennen sind vorprogrammiert, was unter anderem zur hohen Popularität des GT-Sports beiträgt, die seit Jahren stetig wächst.


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