Mercedes-AMG Motorsport

Motorsport ist das was uns antreibt

Die Rennfahrerin Reema Juffali in einem Mercedes-AMG Anzug
Die Rennfahrerin Reema Juffali in einem Mercedes-AMG Anzug

Mit der Überzeugung, siegen zu können, legten Hans Werner Aufrecht und Erhard Melcher 1967 den Grundstein für AMG. Die grenzenlose Leidenschaft für den Motorsport ebnete den Weg für legendäre Erfolge und prägt bis heute den Spirit unserer Marke.

Formel 1

Die Königsklasse des Motorsports

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team
Rennfahrzeug Nummer 44 des Mercedes AMG Petronas F1 Team

Das Mercedes-AMG PETRONAS Formula One Team kann mit aktuell acht aufeinanderfolgenden Konstrukteurs- und sieben Fahrerweltmeisterschaften auf eine einzigartige Bilanz in der Königsklasse des Motorsports blicken. Die im britischen Brackley beheimatete Mannschaft knüpft dabei an die Rennsport-Tradition von Mercedes-Benz an: Bereits 1954 und 1955 waren die Silberpfeile in der Formel 1 vertreten und stellten mit Juan Manuel Fangio in beiden Jahren den Fahrer-Weltmeister. 2010 kehrte Mercedes-Benz mit einem eigenen Werksteam in die Formel 1 zurück und ging unter dem Namen Mercedes GP Petronas F1 Team an den Start. Michael Schumacher und Nico Rosberg bildeten das Fahrerduo.

2012 trat die Mannschaft zum ersten Mal unter dem heutigen Namen „Mercedes-AMG PETRONAS Formula One Team“ an. Die Fahrerbesetzung blieb unverändert, wobei Rosberg beim Großen Preis von China 2012 der Premierensieg der Mannschaft gelang. Nach dem Rücktritt von Michael Schumacher verstärkte Lewis Hamilton 2013 das Team und krönte sich in der Folgesaison 2014 zum ersten Weltmeister der neuen Hybrid-Ära, Rosberg wurde Vize-Weltmeister. Bereits drei Rennen vor dem Saisonende stand das Mercedes-AMG Petronas F1 Team erstmals als neuer FIA Formel 1 Konstrukteurs-Weltmeister fest. Auch 2015 ging der Titel des Fahrerweltmeisters an Lewis Hamilton, während das Team die Konstrukteurs-WM verteidigte.

2016 folgte eine Saison für die Geschichtsbücher: Das Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team sammelte 765 Punkte und holte in insgesamt 21 Rennen 19 Rennsiege und 20 Pole Positions – Rekordwerte in der Formel 1, die zum erneuten Konstrukteurs-Titel führten. Nico Rosberg wurde Weltmeister und avancierte somit nach Fangio und Hamilton zum dritten Silberpfeil-Champion der Formel 1-Geschichte.

Nach dem Rücktritt von Nico Rosberg wurde Valtteri Bottas 2017 neuer Stammfahrer neben Lewis Hamilton. Trotz der personellen Änderung blieb das Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team weiterhin in der Erfolgsspur: In den Jahren 2017 bis 2020 gewann das Team jeweils das WM-Double. Lewis Hamilton zog mit dem Gewinn seines siebten WM-Titels mit Rekordchampion Michael Schumacher gleich. Nur einer von vielen Rekorden die Hamilton in einem Silberpfeil aufstellte.

Rennfahrzeug Nummer 63 des Mercedes AMG Petronas F1 Team auf der Rennstrecke
Rennfahrzeug Nummer 63 des Mercedes AMG Petronas F1 Team auf der Rennstrecke

Beim Großen Preis der Eifel 2020 fuhr er seinen 91. Rennsieg ein und stellte damit den Rekord von Michael Schumacher für die meisten Siege ein. Beim Großen Preis von Portugal zwei Wochen später war Lewis erneut der schnellste Fahrer im Feld und ist seitdem alleiniger Rekordhalter. Mit den starken Leistungen verbesserte das Team seinen eigenen Formel 1-Rekord: Sieben Double-Gewinne in Folge gelangen in der 70-jährigen Historie des Sports keinem anderen Team.

In der Saison 2021 erzielte Lewis weitere Rekorde und wurde der erste Fahrer in der Geschichte der Formel 1, der die Marken von 100 Siegen und 100 Pole Positions durchbrach. Lewis beendete die Saison auf dem zweiten WM-Platz. Er verpasste den Titelgewinn nach einer hart umkämpften Saison gegen Red Bull-Fahrer Max Verstappen nur knapp, half Mercedes aber dabei, den achten Konstrukteurs-Titel in Folge zu gewinnen.

Rennfahrzeug Nummer 44 des Mercedes AMG Petronas F1 Team auf der Rennstrecke
Rennfahrzeug Nummer 44 des Mercedes AMG Petronas F1 Team auf der Rennstrecke

In der Saison 2022 brach in der Formel 1 eine neue Ära an, die alle Teammitglieder in den Technologiezentren in Brackley und Brixworth vor enorme Herausforderungen stellte. Die Veränderungen am Technischen Reglement waren die größten seit einer Generation und so ging das Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team mit einem brandneuen Rennwagen in seine 13. Saison, die sich ebenso wie das Folgejahr 2023 als herausfordernd und charakterbildend erweisen sollte.

Dennoch gab es auch Highlights zu verbuchen: Mit George Russell erhielt Lewis Hamilton einen neuen Teamkollegen, der bereits seit 2017 Teil der Mercedes-AMG Motorsport-Familie ist - darunter drei Saisons in der Formel 1 mit dem Mercedes-Kundenteam Williams Racing. Beim vorletzten Saisonrennen 2022 in Brasilien erzielte George seinen ersten Grand-Prix-Sieg. Lewis komplettierte den 59. Doppelsieg von Mercedes in der Formel 1.

In der Saison 2024 nehmen erneut George und Lewis am Steuer des neuen Mercedes-AMG F1 W15 E PERFORMANCE Platz und bestreiten ihre dritte gemeinsame Saison.

Rennfahrzeug Nummer 44 des Mercedes AMG Petronas F1 Team auf der Rennstrecke
Rennfahrzeug Nummer 44 des Mercedes AMG Petronas F1 Team auf der Rennstrecke

The Next Phase


Mercedes-AMG F1 W15 E PERFORMANCE

Genau 15 Tage vor dem Beginn der Formel 1-Saison 2024 stellte das Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team an der Rennstrecke in Silverstone den neuen Mercedes-AMG F1 W15 E PERFORMANCE vor, mit dem Lewis Hamilton und George Russell die längste F1-Saison in der Geschichte der Rennserie in Angriff nehmen.

Unmittelbar nach dem enttäuschenden Großen Preis von Bahrain 2023 nahm das Team jeden Aspekt seiner Arbeit genau unter die Lupe. Danach schlug es eine neue Richtung ein und leitete damit eine Phase der Erneuerung ein. Trotz der Einschränkungen durch die bereits vorhandene Architektur des Vorgängers, des W14, erzielte das Team im Laufe der Saison spürbare Fortschritte, die nach Saisonende zum zweiten Platz in der Konstrukteurs-Wertung führten.

Das neue Auto ermöglichte es dem Team, größere Änderungen vorzunehmen, die während der Saison nicht möglich sind. Zu diesen Veränderungen gehören ein neues Chassis und ein neues Getriebegehäuse. Bei der Aerodynamik lag der Fokus wie immer auf der Effizienz und der niemals endenden Suche nach mehr Abtrieb bei geringerem Luftwiderstand, um all das auf eine Art und Weise auf den Asphalt zu bringen, die die Funktion der Aufhängung und der Reifen ergänzt. Ein großer Schwerpunkt war auch die Verbesserung der unberechenbaren Hinterachse des Vorgängers.

Ein weiterer sichtbarer Unterschied am W15 ist die Lackierung. In einem Jahr, in dem die legendären Silberpfeile ihr 90-jähriges Bestehen feiern, kehrt das berühmte Silber zurück, um das ikonische Schwarz der vergangenen Saisons zu ergänzen. Die Fahrzeugnase verwandelt sich in Silber, während das ikonische Sternenmuster auf der Motorhaube prangt. Das markante INEOS ‚Toto Rosso‘-Rot findet sich vor allem auf dem Heckflügel und dem Überrollbügel - eine Anspielung auf INEOS Sport -, während das PETRONAS Grün für einen dynamischen Fluss auf dem Auto sorgt.

Die Entwicklung der Power Unit ist durch das Reglement eingeschränkt, sodass das Team von Mercedes AMG High Performance Powertrains in Brixworth sich voll auf Zuverlässigkeits- und Software-Verbesserungen konzentrieren konnte.

Erhöhte Sicherheit für mehr als ein Vierteljahrhundert

Official FIA F1® Safety Car and Official FIA F1® Medical Car

Das Mercedes-AMG Safety Car und das Mercedes-AMG Medical Car stehen auf einer Rennstrecke
Das Mercedes-AMG Safety Car und das Mercedes-AMG Medical Car stehen auf einer Rennstrecke

Seit 1996 sorgen Fahrzeuge von Mercedes-AMG im Rahmen der Grand Prix für mehr Sicherheit. Angefangen beim Official FIA F1® Safety Car, welches das Formel 1-Feld bei schlechten Wetterverhältnissen oder Zwischenfällen anführt, bis hin zum Official FIA F1® Medical Car, das schnellstmöglich zur Stelle ist, wenn es einen Unfall gegeben hat.

Im Laufe der Jahre kamen unter anderem leistungsstarke Modelle wie der Mercedes-Benz CL 55 AMG, der Mercedes-Benz C 36 AMG und der eigens von Mercedes-AMG entwickelte, spektakuläre Flügeltürer SLS AMG zum Einsatz.

Seit der Formel 1 Saison 2022 führt der Mercedes-AMG GT Black Series (Kraftstoffverbrauch kombiniert 12,8 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 292 g/km) das Feld als Safety Car an. Gleichzeitig feierte der Mercedes-AMG GT 63 S 4MATIC+ (Kraftstoffverbrauch kombiniert 13,5-13,0 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 308-295 g/km) sein Debüt als Medical Car. Die beiden Sicherheitsfahrzeuge der Formel 1® waren noch nie so leistungsstark und gehen wie in den Vorjahren mit einer auffällig roten Lackierung auf die Strecke.

Das Mercedes-AMG Medical Car auf einer Rennstrecke
Das Mercedes-AMG Medical Car auf einer Rennstrecke
Kundensport

Gentlemen, start your engines

Mercedes-AMG Customer Racing
Der Mercedes-AMG GT3 und der Mercedes-AMG GT4 auf einer Rennstrecke
Der Mercedes-AMG GT3 und der Mercedes-AMG GT4 auf einer Rennstrecke

Seit 2010 trägt auch der Kundensport entscheidend zu den internationalen Rennstrecken-Erfolgen von Mercedes-AMG Motosport bei. Unter dem Namen Mercedes-AMG Motorsport Customer Racing werden Kundenteams auf der ganzen Welt mit Technik und Know-how unterstützt. Eingeläutet wurde die Ära mit dem Mercedes-Benz SLS AMG GT3, welcher bereits in seiner ersten vollen Debütsaison 2011 für weltweite Begeisterung sorgte und zum besten Motorsport-Newcomer avancierte.

Mit dem Mercedes-AMG GT3 schlug Mercedes-AMG Customer Racing 2016 ein neues Kapitel auf. Die leichte Fahrbarkeit des Mercedes-AMG GT3 gepaart mit seiner hohen Agilität, Effizienz und Sicherheit öffneten den Teams neue Performance-Dimensionen. Mit dem historischen Vierfachsieg gelang beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gleich im Debütjahr der bis dato größte Einzelerfolg in der Geschichte von Mercedes-AMG Motorsport Customer Racing.

Der Mercedes-AMG GT3 auf der Rennstrecke
Der Mercedes-AMG GT3 auf der Rennstrecke

Mit der Präsentation des Nachfolgermodells stellte man 2019 die Weichen für die Zukunft. Seine offizielle Premiere feierte der neue Mercedes-AMG GT3 zum Auftakt der 10-jährigen Jubiläumssaison von Mercedes-AMG Motorsport Customer Racing beim 24-Stunden-Rennen von Dubai im Januar 2020, wo er auf Anhieb zum Gesamtsieg fuhr.

Seit 2018 erweitert der Mercedes-AMG GT4 das Kundensport-Angebot und bietet den perfekten Einstieg in die faszinierende Welt des GT-Sports. Das seriennahe Konzept des GT4 verbindet ausgereifte Rennsport-Technik mit einem Höchstmaß an Sicherheit, Standfestigkeit, Wirtschaftlichkeit und Nutzerfreundlichkeit. Die 2022 vorgestellte, optimierte Version des Erfolgsmodells setzt neue Maßstäbe in der GT4-Kategorie mit einer neuen Leistungsstufe und nachhaltigeren Produktionsprozessen.

Der Mercedes-AMG GT4 auf der Rennstrecke
Der Mercedes-AMG GT4 auf der Rennstrecke

Glanzvolle Siege im Sprint und auf der Langstrecke sowie zahlreiche internationale Meisterschaften im GT-Bereich prägen die Erfolgsgeschichte des Mercedes-AMG Kundensportprogramms, darunter der „Grand Slam“ mit Gesamtsiegen bei allen großen GT3-Langstreckenklassiker 2013, der historische Vierfacherfolg beim 24-Stunden-Rennen vom Nürburgring 2016, die Siege im FIA GT World Cup 2015, 2017 und 2019 sowie der sensationelle Doppelsieg beim 24-Stunden-Rennen von Daytona 2021.  

Insgesamt fuhren die weit über 400 Rennfahrzeuge der Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach in der zwölfjährigen Historie des Kundensportprogramms bei etwa 7.500 Starts in rund 150 Rennserien über 600 Gesamt-, über 300 Klassensiege und knapp 250 Meisterschaften ein.

Für die Saison 2022 stehen wieder zahlreiche hochkarätige Serien und internationale Motorsport-Klassiker auf dem Programm von Mercedes-AMG Motorsport.

Mehrere Mercedes-AMG GT3 und Mercedes-AMG GT4 Rennfahrzeuge auf der Rennstrecke
Mehrere Mercedes-AMG GT3 und Mercedes-AMG GT4 Rennfahrzeuge auf der Rennstrecke

Das Mercedes-AMG Customer Racing Programm

Hinter den sportlichen Erfolgen der Kundenteams steht ein umfassendes Programm, das – genau wie die Fahrzeuge – permanent weiterentwickelt wird. Leitmotiv ist die schnelle und professionelle Unterstützung der Teams mit dem Ziel, durch Technik, Know-how und Manpower zum größtmöglichen gemeinsamen Erfolg beizutragen.

Der Mercedes-AMG GT3 und der Mercedes-AMG GT4 auf der Rennstrecke
Der Mercedes-AMG GT3 und der Mercedes-AMG GT4 auf der Rennstrecke

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