Internationaler Frauentag

Enabling an inspiring world

Susie Wolff vor dem Mercedes-AMG EQS 53 4MATIC+
Jess Hart posiert vor einem Mercedes-AMG-Fahrzeug.

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,1 l/100 km | CO2-Emissionen kombiniert: 299 g/km | Emissionsangabe [1]

Zum Internationalen Frauentag möchten wir uns bei all den wundervollen Frauen bedanken, die unsere Community immer wieder aufs Neue inspirieren und unsere AMG Familie zu dem macht, was sie ist.

Stromverbrauch kombiniert: 24,3 - 21,8 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km | Emissionsangabe [4]

Veränderungen anregen


Inspiration ermöglichen

Zum Internationalen Frauentag erzählt uns Model und Beauty-Unternehmerin Jess Hart, welche Frauen für sie eine Inspiration darstellen, was sie im Beruf antreibt, und welche Tipps sie für die nächste weibliche Generation hat.

Nicht einmal die Geburt ihres zweiten Kindes, nur wenige Tage vor unserem Interview, hielt Jess davon ab, dieses Interview mit uns zu führen. Sie hat sich daran gewöhnt, Elternschaft, eine erfolgreiche Beauty-Marke und ihre Modelkarriere unter einen Hut zu bringen. Ihre Modelkarriere erstreckt sich über zwei Jahrzehnte, in der sie für Marken wie Victoria's Secret bis hin zu Louis Vuitton und Max Mara gelaufen ist. Zudem konnte man sie schon auf dem ein oder anderen Cover führender Modemagazine wie der Vogue, Harper's Bazaar und Elle sehen. Sie ist ein Vorbild für junge Frauen, die den Übergang vom Model- zur Unternehmertum schaffen wollen. Wer könnte im Kontext des Internationalen Frauentag also besser auf ihren persönlichen Werdegang zurückblicken, als eine der motivierendsten AMG-Markenbotschafterinnen? Hier verrät uns Jess, welche Frauen sie inspirieren, welche Risiken ihre Karriere mit sich führte und welche Botschaft sie an unsere weibliche AMG-Community, im Kontext des Weltfrauentags, überbringen möchte.

Welche Bedeutung hat der Internationale Frauentag für dich?

Ich bin unglaublich stolz eine Frau zu sein und es lässt mich einen Moment innehalten und an all die Frauen denken, die es möglich gemacht haben, dass wir heute da sind, wo wir sind. Es ist wichtig, sich daran zurückzuerinnern und dies wertzuschätzen. Sie haben ihre Stimme erhoben, um uns dahin zu bringen, wo wir heute sind. Auch wir müssen weiter daran arbeiten, eine Inspiration für die nächste Generation zu sein, um so dafür zu sorgen, dass wir alle eins sind, unabhängig von unserer Herkunft, unserem Geschlecht oder unserer Sexualität.

Wie würdest du die nächste Generation inspirieren wollen?

Wenn ich jungen Frauen etwas mit auf den Weg geben kann, dann ist es, sich zu ermutigen und sich selbst dafür zu lieben, wer man ist und wie man ist. Es geht darum, dass du deine Leidenschaft und das, was dich antreibt, wirklich anerkennst. Es ist in Ordnung, eine andere Denkweise zu haben! Dies möchte ich fördern und anderen mit auf den Weg geben.

Jess Hart kümmert sich in einem Mercedes-AMG Fahrzeug um ihr Kind.
Jess Hart kümmert sich in einem Mercedes-AMG Fahrzeug um ihr Kind.

Was hat dir dabei geholfen, diese Einstellung zu entwickeln?

Bei einem unserer Familienmitglieder wurde vor kurzem Legasthenie diagnostiziert. Es ist unglaublich zu sehen, wie wissenschaftlich und mathematisch sie bereits denkt - es ist wirklich eine Stärke, die leider oftmals noch als Störung angesehen wird. Ich möchte dazu beitragen, dass wir dies ändern und die Bedeutung von Unterschieden positiv ansehen. Je früher wir uns damit auseinandersetzen, desto besser können junge Menschen auf eine Art und Weise leben, die sie glücklich macht und zu ihnen passt. Ich weiß, wie es sich anfühlt, mit sich selbst unzufrieden zu sein und das Aussehen anderer zu präferieren.  Als meine Modelkarriere begann, wollte ich immer eines dieser Models mit eher markanten Gesichtszügen sein, da hier oftmals Jobs für die High-Fashion-Kampagnen verteilt wurden. Anstatt dessen wurde ich als das "hübsche und kommerzielle Model" angesehen, welches ich in meinem Inneren nie sein wollte. Aber mit der Zeit habe ich gelernt, mich so zu akzeptieren, wie ich bin, und meine Qualitäten und die Art, wie ich aussehe, wertzuschätzen. Ich möchte ein Vorbild für die sein, die unzufrieden mit sich selbst sind und anfangen sollten sich selbst lieben zu lernen. Es ist okay anders zu sein!

Warum ist es so wichtig, sich zu trauen, anders zu sein und die traditionellen Normen zu brechen?

Das passt zum Internationalen Frauentag: Wenn keine Frau jemals ein Risiko eingegangen wäre, wo wären wir dann heute? Manchmal kann ein großes Risiko für einen selbst, auch riesige Vorteile für jemand anderen oder die Gemeinschaft im Generellen mit sich führen. Stell dir vor, welche Risiken die Frauen vor uns, im Laufe der Jahre auf sich genommen haben, damit wir das genießen können, was wir heute haben.

Wie schätzt du AMG‘s Engagement ein, Menschen zu ermutigen, die versuchen anders zu sein und diese Selbstverwirklichung in vollen Zügen ausleben?

AMG ist ein sehr risikofreudiges Unternehmen und in meinen Augen ein Vorreiter in vielerlei Dinge. Genau dafür liebe ich diese Marke! In gemeinsamen Projekten mit AMG habe ich bisher ausschließlich mit Frauen zusammengearbeitet. Viele dieser Frauen sitzen in Führungspositionen, und das zu Recht. Die AMG ermöglicht es Frauen, ihre Träume zu verwirklichen und ihre persönliche Entwicklung zu fördern. Das Gleiche kann man über das Versprechen von AMG sagen, bis 2030 rein elektrisch zu fahren. AMG wagt es, sich dort zu positionieren, wo andere zunächst hadern oder noch hinterherhinken.

Heckansicht des Mercedes-AMG GT R
Heckansicht des Mercedes-AMG GT R

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,1 l/100 km | CO2-Emissionen kombiniert: 299 g/km | Emissionsangabe [1]

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,1 l/100 km | CO2-Emissionen kombiniert: 299 g/km | Emissionsangabe [1]

Was ist das größte Risiko, dass du persönlich eingegangen bist?

Eine Kosmetikmarke zu gründen, war eines der größten Risiken für mich. Denn gerade als Model zahlt es sich finanziell aus, von einer Kosmetikmarke unter Vertrag zu genommen zu werden. Mit der Entscheidung, seine eigene Beauty-Marke zu gründen, verliert man jegliche Berufschancen als Beauty-Model in dieser Industrie. Das war für mich sicherlich ein Risiko, weil man nicht mal eben das neue Gesicht einer Beauty-Kampagne werden kann. Dem war ich mir natürlich bewusst. Meine Überzeugung den Weg dennoch zu gehen, war jedoch so groß, dass ich mich letztendlich dazu entschieden habe, es trotzdem zu machen. Ich war mir einfach so sicher, dass ich mit LUMA BEAUTY den richtigen Weg gehe.

Wie kam es dazu, dass du trotz deines Erfolgs in der Modelbranche auf die Idee gekommen bist, dich mit LUMA in der Beauty Industrie zu behaupten?

Ich habe Make-up einfach schon immer geliebt! Am Set hatte ich immer all diese Proben auf meinem Arm. Ich war so fasziniert davon, was all die Produkte bewirken, und so wurde die Beauty-Branche schnell zu meinem Schwerpunkt und meiner Leidenschaft. Das Wissen habe ich mir noch in der Zeit angeeignet, als ich als Model tätig war. Ich konnte super viele Einblicke in verschiedenste Beauty-Marken und deren Arbeitswelt gewinnen. Mit 24 Jahren unterschrieb ich dann den Vertrag mit meinem Geschäftspartner und wir beschlossen, dass wir LUMA BEAUTY gründen wollten.

Jess Hart mit Sonnenbrille


Warum war für Risikobereitschaft für dich in deiner Karriere so wichtig?


Das Risiko hat mir dabei geholfen besser und besser zu werden. Das Eingehen von Risiken ist wichtig, um sich persönlich und beruflich stetig weiterzuentwickeln. Wenn man Risiko meidet, akzeptiert man, dass sich keine neuen Türen öffnen werden. Man verhindert einen Weg einzuschlagen, der so zuvor nicht auch schon gegangen wurde. In meinen Augen sollte man Risiken eingehen, um so aus seiner Komfortzone herauszukommen und sich persönlich weiterzuentwickeln. Frauen sind brillant darin, Risiken einzugehen! Habt keine Angst zu scheitern, denn wir wissen, dass Scheitern der Inbegriff von Wachstum ist.

Wer war dein größtes weibliches Vorbild?

Es war schon immer meine Mutter. Sie war eine alleinerziehende Frau mit zwei Töchtern und die wichtigste weibliche Figur in meinem Leben! In meiner Kindheit waren meine Schwester und ich oftmals auf uns selbst gestellt. Meine Mutter war eine starke Frau - eine Mutter und ein Vater in einem. Diese Stärke und Kraft hat sie an uns weitergegeben. Kraft, die ich damals brauchte, um meine Modelkarriere bereits in jüngsten Jahren zu starten. Meine Mutter hatte mich zu einer starken Persönlichkeit gemacht. So war es für mich keine Frage mehr, mit 15 ins Ausland zu gehen, dort alleine zu leben und als Model zu arbeiten. Meine allererste Reise war mit 15 Jahren - von Australien nach Japan für drei Monate. Meine Mutter begleitete mich während der ersten drei Wochen, nur um mich auf das vorzubereiten, was danach kam. Sie und ich wussten, dass sie mich so erzogen hatte, dass ich in der Lage war, auf mich selbst aufzupassen. Ich habe damals nicht darüber nachgedacht, dass es unangemessen sein könnte, mit 15 allein in einem fremden Land zu leben. Dafür bin ich in meiner Kindheit zu unabhängig aufgewachsen.

Jess Hart posiert vor einem Mercedes-AMG
Jess Hart posiert vor einem Mercedes-AMG

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,1 l/100 km | CO2-Emissionen kombiniert: 299 g/km | Emissionsangabe [1]

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,1 l/100 km | CO2-Emissionen kombiniert: 299 g/km | Emissionsangabe [1]

Du hast in einem Interview erwähnt, dass du als Model von klein auf immer gesagt bekommen hast, was du zu tun hast – wie du zu lächeln und dich zu verhalten hast – wie hat dich diese Erfahrung geprägt?

Ich war 15, als ich mit dem Modeln begann, und damals habe ich nicht einmal gemerkt, dass das häufiger passiert. Als Kind folgt man in der Regel den Anweisungen Älterer und tut das, was von einem erwartet wird. Mit Anfang 20, wurde mir dann plötzlich klar, dass mir ständig gesagt wird, was ich wie zu tun habe. Ein Teil von mir wollte in dieser Zeit erwachsen werden und unabhängig sein. Ich wollte einen eigenen Standpunkt haben und meine eigene Meinung vertreten. Am Set war das häufig nicht der Fall. Aber diese Erfahrungen haben auch positives mit sich gebracht: Ich glaube, sie haben mir geholfen, unabhängiger zu werden und diese Unabhängigkeit auch zu schätzen. Ich bin durch diese Zeit viel geduldiger geworden.  Heute kann ich sagen, dass mich diese Zeit geprägt hat und positiven Einfluss auf meine privaten und beruflichen Eigenschaften hat – und auch auf eine Art und Weise beeinflusst, wie ich LUMA BEAUTY führe und die Meinung aller einfordere‘ und miteinbeziehe. Es ist einfach sehr wichtig, dass jeder, unabhängig von seinem Beruf, eine Stimme hat.

Glaubst du, dass sich die Modebranche im Hinblick auf die Förderung junger Models verändert hat?

Die Welt von heute ist eine andere. Heute können und sollen Models eine gewisse Persönlichkeit entwickeln und werden vor allem dafür gebucht, wer sie sind und für was sie stehen. Das ist in meinen Augen ein großer Fortschritt gegenüber der Vergangenheit. Hier war man für Marken vor allem attraktiv, wenn man nicht so viel über sich selbst preisgegeben hat. Ich hatte damals einige Schwierigkeiten wegen meiner Zahnlücke - viele Kunden wollten mich nicht buchen, weil eine gewisse Ablenkung zum Produkt entstehen könnte. Vergleicht man das hier und jetzt also mit der Vergangenheit sieht man, dass Models heutzutage eine Stimme erhalten und ihre Persönlichkeit für den Kunden von hoher Relevanz ist. Die Branche hat sich verändert. Es geht sich mehr darum, wer man ist und wofür man steht.

Heckansicht des Mercedes-AMG GT R
Heckansicht des Mercedes-AMG GT R

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,1 l/100 km | CO2-Emissionen kombiniert: 299 g/km | Emissionsangabe [1]

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,1 l/100 km | CO2-Emissionen kombiniert: 299 g/km | Emissionsangabe [1]

Um in die Zukunft zu blicken: Was ist deine Botschaft an die künftige Generation im Kontext des Internationalen Frauentags?

Ich setze mich nicht nur für einen positiven Wandel ein, möchte sondern auch erreichen, dass wir anfangen uns so zu akzeptieren, wie wir sind und aufhören, uns mit anderen zu vergleichen. Ich habe mich lange Zeit so verhalten, wie ich dachte, dass ein Model sein sollte. Ich liebte Autos und das Autofahren, habe es aber nicht preisgegeben, weil ich keine anderen Models sah, die diesem Interesse nachgingen. Ich glaube das ultimative Glück liegt darin, zu akzeptieren, wer wir sind, genau, wie wir sind. Nehmt euch den Druck, dass alles immer zu 100% in Ordnung sein muss. Es gibt wenig Menschen, die zu 100 % der Zeit, 100 % zufrieden sind und das ist okay so! Es gibt Tage, an denen wir uns schlechter fühlen und dann wieder Tage, an denen wir uns gut fühlen. Wenn man anfängt sich damit abzufinden, werden die Tage, an denen man glücklich ist, deutlich mehr werden. Wenn man damit beginnt, sich so anzunehmen, wie man ist, ist das ein erster wichtiger Schritt, der uns in allen Lebensabschnitten helfen wird, glücklicher sein und persönlich weiterzuentwickeln! Be yourself!

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