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Unsere Fahrer

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Bei AMG gehört zum Support auch der Platz hinter dem Lenkrad. Im AMG Kundensportprogramm bieten wir Teams die Möglichkeit, sich für ihre Renneinsätze mit erfahrenen Piloten aus dem AMG Driver Pool zu verstärken. Eine Option, die allen Mannschaften gleichermaßen offensteht – unabhängig von Teamgröße oder Rennserie.

Mit ihrem fahrerischen Können und ihrem spezifischen Fahrzeug-Know-how konnten unsere Pool Driver bereits zu zahlreichen Rennsiegen und Titelerfolgen beitragen. Der Kreis der AMG Fahrer vereint einige der besten Namen im Motorsport: Wie wäre es beispielsweise mit einem fünffachen DTM-Champion in Ihrem Team? Hochkarätiger kann Support nicht sein.

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Bernd Schneider

Der erste Meilenstein in Bernd's Karriere war der Gewinn der Kart-Junioren-Weltmeisterschaft 1980. Nach der Nachwuchs-Monopostoserie Formel Ford folgte der Einstieg in die Deutsche Formel-3-Meisterschaft, die Bernd 1987 gewann. Zuvor hatte Bernd 1986 auf Ford seine ersten Einsätze in der DTM absolviert. Nach zwei Jahren Formel 1 mit Zakspeed 1988 und 1989 und Sportwagenrennen auf Porsche 1990 und 1991 wechselte Schneider für die letzten vier Rennen 1991 als Nachfolger von Michael Schumacher zu Mercedes in das Zakspeed-DTM-Team. 1992 erfolgte der Schritt zu Mercedes-AMG, wo Bernd seither seine sportliche Heimat gefunden hat.

In den 17 Jahren seither gewann Bernd mit der Mannschaft von AMG, beziehungsweise HWA fünf Meisterschaften in der DTM, eine in der ITC sowie eine in der FIA GT-Meisterschaft. In seinen 226 DTM-/ITC-Rennen für Mercedes-Benz gewann Bernd 43 Mal; 100 Mal - fast in jedem zweiten Rennen - fuhr er aufs Podium und 157 Mal, also bei mehr als zwei Dritteln seiner Starts, kam Bernd in die Punkteränge. Schneider fuhr 59 schnellste Rennrunden.

Am 26. Oktober 2008 bestritt Bernd auf dem Hockenheimring sein letztes DTM-Rennen. Mit fünf Titeln in der DTM sowie je einem in der ITC und in der FIA GT-Meisterschaft ist Bernd Schneider einer der erfolgreichsten deutschen Rennfahrer überhaupt. Nach seiner Karriere als aktiver Rennfahrer gibt er als fachkundiger Instruktor der AMG Driving Academy sein großes Know-how an AMG Kunden weiter und ist darüber hinaus auch als Testfahrer und Markenbotschafter für AMG aktiv. Seit 2011 unterstützt er AMG Kundenteams als AMG Pool Driver.

Karl Wendlinger

Karl Wendlinger und Mercedes teilen bereits eine lange Geschichte. Er verdiente seine Sporen als Profi in der Sportwagen-Weltmeisterschaft bei dem legendären 1990er Mercedes-Werksteam, für das auch unter anderem Jochen Mass, Heinz-Harald Frentzen und Michael Schumacher fuhren. Karl Wendlinger startete zwischen 1991 und 1995 in 41 Formel-1-Rennen.

Als Ex-Formel-1-Pilot und österreichisches Motorsport-Vollblut ist Karl als offizieller Markenbotschafter von Mercedes-AMG tätig und bringt seine Rennerfahrung als Instruktor bei der AMG Driving Academy ein. Zusätzlich unterstützt er AMG Kundensportteams wann immer er gebraucht wird an der Rennstrecke.

Thomas Jäger

Erfolgreicher Rennfahrer, kompetenter Instruktor, akribischer Entwickler – Thomas Jäger hat in jeder Hinsicht „Benzin im Blut“. Die Anfänge seiner Motorsport-Leidenschaft reichen bis ins Jahr 1990 zurück: Als 14-Jähriger gewinnt er sein erstes Kartrennen und legt damit den Grundstein für seine Karriere. 1996 meistert er die französische La Filière Rennfahrerschule, das Sprungbrett zur Formel 3.

Nach zwei Jahren in der Nachwuchsserie wechselt er 2000 ins Profi-Fach und ist fortan vier Jahre lang als Mercedes Werksfahrer in der DTM erfolgreich. Seine Titelsammlung bereichert er 2009 mit dem Gesamtsieg im Porsche Carrera Cup.

Im gleichen Jahr steigt der Münchner in das neue Kundensport-Projekt von Mercedes-AMG ein, an dessen Aufbau und Entwicklung er maßgeblich beteiligt ist. Parallel dazu engagiert sich Thomas Jäger seit 2006 als Instruktor der AMG Driving Academy und lässt Privatfahrer auf der ganzen Welt an seinem Know-how teilhaben.

Auch auf der Rennstrecke feiert er nach wie vor Erfolge mit historischem Charakter: Beim 4-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife holt er 2010 den allerersten Sieg eines SLS AMG GT3. 2012 kann er in Dubai den ersten Sieg des Flügeltürers bei einem 24-Stunden-Rennen für sich verbuchen und wird Team-Weltmeister in der FIA GT1. Im australischen Bathurst gewinnt er 2013 das 12-Stunden-Rennen.

Jan Seyffarth

Dynamik der Jugend und Kompetenz der Erfahrung – bei Jan Seyffarth vereinen sich diese beiden Eigenschaften zu einer optimalen Mischung. Seitdem der 1986 geborene Querfurter im Alter von zwölf Jahren zum ersten Mal in einem Kart saß, hat ihn die Leidenschaft für schnelle Rundenzeiten nicht mehr losgelassen. Mehrere Kartmeisterschaften später wechselte er in den Formel-Sport. Die Siege – unter anderem auch in der Formel 3 – ließen nicht lange auf sich warten. Dass er das Rennfahren zu seinem Beruf machen würde, stand spätestens 2005 mit dem Wechsel in den Sportwagen-Bereich fest. Eine richtige Entscheidung: 2008 wurde er Vizemeister im deutschen Porsche Carrera Cup.

Mit dem Einstieg von Mercedes-AMG in den Kundensport beginnt auch die Erfolgsgeschichte des Vollblut-Racers mit dem SLS AMG GT3. Über 90 Rennstarts seit 2011 sprechen eine deutliche Sprache. Neben Siegen in der VLN und den GT Open hat Jan Seyffarth mit dem Flügeltürer u.a. auch schon beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring sein Können bewiesen: 2013 wurde er als Doppelstarter sowohl Dritter als auch Vierter. Kein Wunder, dass auch die AMG Driving Academy auf den schnellen Querfurter aufmerksam wurde und ihn in ihr Instruktoren Team holte. Der nächste Erfolgsschritt: Seit 2015 trägt Jan Seyffarth als offizieller AMG Test- und Entwicklungsfahrer zur Entwicklung des Mercedes-AMG GT3 bei. Auf der Rennstrecke steht er den AMG Customer Sports Teams darüber hinaus für ausgewählte Renneinsätze zur Verfügung.